Formulare und Technische Hinweise
Die Stadtwerke Radolfzell GmbH bietet ab 01.08.2009 Vertriebsgesellschaften an, Werbematerial an die Kunden der betreffenden Vertriebsgesellschaft im Netzgebiet der Stadtwerke Radolfzell GmbH zu verteilen.
Die Stadtwerke Radolfzell GmbH ist grundzuständiger Messstellenbetreiber und informiert Sie als Gebäudeeigentümer und Mieter hiermit über den Austausch der herkömmlichen Stromzähler durch moderne Messeinrichtungen innerhalb der nächsten zehn Jahre. Im ersten Schritt werden die Arbeiten in Neubauten und in Gebäuden mit Photovoltaikanlagen ausgeführt. Des Weiteren werden Abnahmestellen mit mehr als 10.000 kWh Jahresverbrauch sowie alle Stromzähler, die zur Eichung fällig sind, ausgetauscht. Über diesen Austausch der Zähler werden wir Sie vorab postalisch informieren. Selbstverständlich haben Sie die Möglichkeit Ihren Messstellenbetreiber selbst zu wählen.
Bei der modernen Messeinrichtung handelt es sich um einen elektronischen Stromzähler, welcher den tatsächlichen Stromverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit widerspiegelt. Die moderne Messeinrichtung kann im Vergleich zu mechanischen Zählern historische tages-, wochen-, monats- und jahresbezogene Stromverbrauchswerte speichern und jeweils für die letzten 24 Monate anzeigen.
Der Gesetzgeber will mit der Einführung moderner Messeinrichtungen die Ziele der Energiewende erreichen, mit dem Fokus einer Erhöhung der Energieeffizienz. Mit der modernen Messeinrichtung erhalten Sie durch die verschiedenen Darstellungsvarianten in der Anzeige des Zählers einen guten Überblick über Ihr individuelles Verbrauchsverhalten. Grundlage für die Einführung ist das Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende mit seinem Kernstück, dem Messstellenbetriebsgesetz (MsbG). Das Gesetz ist im September 2016 in Kraft getreten.
Moderne Messeinrichtungen messen den gesamten Stromverbrauch aller elektrischen Geräte Ihres Hauses beziehungsweise Ihrer Wohnung. Sie zeigen jedoch nicht den Stromverbrauch einzelner elektrischen Geräte an.
Moderne Messeinrichtungen werden grundsätzlich bei allen Stromkunden mit einem Stromverbrauch von bis zu 6.000 Kilowattstunden pro Jahr eingebaut.
Grundlage ist der gemittelte Stromverbrauch der letzten drei Jahre. Ergibt der Mittelwert einen Verbrauch von unter 6.000 Kilowattstunden kommt eine moderne Messeinrichtung zum Einsatz. Ab einem Mittelwert über 6.000 Kilowattstunden wird ein intelligentes Messsystem gemäß der Staffelung des MsbG eingesetzt.
Moderne Messeinrichtungen werden anstelle des bisher installierten Zählers eingebaut. Die modernen Messeinrichtungen sind in der Regel so ausgelegt, dass sie in vorhandene Zählerschränke beziehungsweise Zählerplätze passen
Den Termin zum Zählerwechsel erhalten die Kunden in einem separaten Schreiben.
Für den Einbau moderner Messeinrichtungen und intelligenter Messsysteme ist grundsätzlich der grundzuständige Messstellenbetreiber zuständig, soweit kein Dritter den Messstellenbetrieb durchführt. Grundzuständiger Messstellenbetreiber im Netz der Stadtwerke Radolfzell GmbH ist die Stadtwerke Radolfzell GmbH.
Der Messstellenbetreiber ist neben dem Stromlieferanten und dem Netzbetreiber ein weiterer Akteur auf dem deutschen Energiemarkt. Er ist ausschließlich für den Betrieb von Messstellen (Zählern) verantwortlich. Sie haben die Möglichkeit den Messstellenbetreiber frei zu wählen, wenn durch diesen ein einwandfreier Messstellenbetrieb gemäß des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) gewährleistet wird.
Das Entgelt für Einbau und Betrieb moderner Messeinrichtungen ist gesetzlich nach MsbG geregelt und belaufen sich auf max. 20 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) pro Jahr. In welchem Umfang die Kosten an Kunden weitergegeben werden, ist u.a. abhängig vom Stromlieferanten und vertraglichen Vereinbarungen des jeweiligen Kunden.
Nein, der Einbau einer modernen Messeinrichtung ist nach MsbG gesetzlich vorgeschrieben
In der Regel lesen wir den Zählerstand einmal im Jahr ab. Des Weiteren besteht die Möglichkeit ihren Zählerstand selbst abzulesen und an uns zu übermitteln. Hierfür gibt es für Sie zwei Möglichkeiten:
1. Sie übermitteln uns Ihren Zählerstand online auf unserer Webseite
2. Sie erhalten von uns eine Ablesekarte. Dort tragen Sie Ihren Zählerstand ein und senden diesen an uns zurück.
Sie finden den Zählerstand auf der Anzeige in der obersten Zeile Ihrer modernen Messeinrichtung. Weitere Informationen entnehmen Sie der Bedienungsanleitung.
Bei Störungen Ihrer modernen Messeinrichtung wenden Sie sich bitte an uns unter der kostenlosen Telefonnummer: 0800/ 8008-991 oder schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an: technik@stadtwerke-radolfzell.de. Wir helfen Ihnen gern weiter.
Hier können Sie unseren aktuellen Lieferantenrahmenvertrag Strom sowie den EDI-Rahmenvertrag mit den jeweiligen Anlagen herunterladen.
Die Stadtwerke Radolfzell GmbH ist Wiederverkäufer von Strom im Sinne von § 3g Abs. 1 UStG. Hier erhalten Sie den Nachweis der Wiederverkäufereigenschaft durch das zuständige Finanzamt zur weiteren Verwendung:
Bitte senden Sie uns als Lieferant im Netzgebiet der Stadtwerke Radolfzell GmbH den Erlaubnisschein für Versorger im Sinne des Stromsteuergesetzes zu (Mehrausfertigung im Original).
Nachweis zu § 38 EnWG
Die Entgelte der Ersatzversorgung Strom entsprechen den Allgemeinen Preisen der Grundversorgung.
Diskriminierungsfreie Gleichbehandlung gemäß Tenor 5 des Beschlusses BK6-06-009 („GPKE“)
Gemäß Tenor 5 des Beschlusses BK6-06-009 ("GPKE") der Bundesnetzagentur weicht die Stadtwerke Radolfzell GmbH bei der Abwicklung von Geschäftsprozessen sowie dem Datenformat und Nachrichtentypen von den in der oben genannten Festlegung getroffenen Vorgaben bei der Kommunikation mit einer verbundenen Vertriebsorganisation von den Vorgaben des o.g. Beschlusses ab. Wir bieten allen Netznutzern in unserem Netzgebiet die diskriminierungsfreie Gleichbehandlung durch Abschluss einer entsprechenden Vereinbarung an.
Bitte kontaktieren Sie hierzu Udo Rothmund: rothmund.u@stadtwerke-radolfzell.de.
Feststellung des Grundversorgers Strom
Das Energieversorgungsunternehmen, das in einem Netzgebiet die Mehrzahl an Haushaltskunden beliefert, ist nach dem Energiewirtschaftsgesetzt (§ 36 (1) S. 1 EnWG) der Grundversorger.
Der Netzbetreiber ist verpflichtet alle drei Jahre zum Stichtag 1. Juli, erstmals zum 1. Juli 2006, den bzw. die Grundversorger für die nächsten drei Kalenderjahre festzustellen sowie dies bis zum 30. September des Jahres im Internet zu veröffentlichen.
Nach erfolgter Feststellung des Grundversorgers gem. § 36 Abs. 2 EnWG ist für den Zeitraum
für das gesamte Konzessionsgebiet Radolfzell die Stadtwerke Radolfzell GmbH Grundversorger.
In den vergangenen Jahren gab es, bedingt durch die Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, einen starken Zubau von dezentralen Stromerzeugungsanlagen. Damit hat das netztechnische Verhalten dieser Anlagen eine entscheidende Bedeutung für die Stabilität des gesamten Stromversorgungssystems erlangt. Die Netzstabilität hängt wesentlich davon ab, dass immer die Menge an Strom ins Netz eingespeist wird, die gerade nachgefragt wird. Ob das so ist, lässt sich an der Frequenz ablesen: Steigt sie über die in Europa üblichen 50 Hertz, wird zu viel Strom in das Netz eingespeist. Sinkt sie unter 50 Hertz, wird zu wenig Strom eingespeist. Leichte Schwankungen sind üblich und haben keine negativen Folgen. Liegt die Frequenz aber sehr deutlich über oder unter dem Zielwert, kann das zu Problemen führen. Aufgrund älterer Netzanschlussbedingungen waren die Frequenzschutzeinrichtungen - eine Art "Sicherung" - aller Photovoltaik-Anlagen in Deutschland bis 2011 so eingestellt, dass sie sich bei einer Netzfrequenz von mehr als 50,2 Hertz automatisch vom Netz trennten. Wäre es tatsächlich zu einem Anstieg der Netzfrequenz gekommen, hätten sich bundesweit Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von neun Gigawatt - das entspricht einer Leistung von bis zu 13 Großkraftwerken - zeitgleich abgeschaltet. Der sichere und stabile Netzbetrieb wäre gefährdet gewesen, ein Stromausfall nicht auszuschließen. Um dieses "50,2-Hertz-Problem" zu lösen, hat die Bundesregierung die Systemstabilitätsverordnung erlassen, die am 26. Juni 2012 in Kraft trat. Die Verordnung verpflichtet Betreiber von Elektrizitätsverteilernetzen dazu, bis Ende 2014 eine Nachrüstung der Frequenzeinstellungen durchzuführen. Die notwendigen Kosten tragen die Netzbetreiber.
Neben den Photovoltaik-Anlagen, die zurzeit nachgerüstet werden, würden sich außerdem rund 21.000 der bestehenden Windenergie-, Biomasse-, Kraft-Wärme-Kopplungs- und Wasserkraftanlagen automatisch ausschalten, wenn die Netzfrequenz von der normalen Betriebsfrequenz von 50 Hertz abweicht. Bei diesen Anlagen ist besonders problematisch, dass sie sich bei Absinken der Frequenz auf einen Wert von 49,5 Hertz zeitgleich vom Netz trennen. Um dieses "49,5-Hertz-Problem" zu lösen, müssen die betroffenen Anlagen so nachgerüstet werden, dass sie auch bei stärkeren Schwankungen im Netz weiterhin Strom erzeugen. Die Änderung der Systemstabilitätsverordnung hat die Nachrüstung dieser Anlagen zum Ziel.
Von der neuen Änderung der Systemstabilitätsverordnung sind ausschließlich Windenergie-, Biomasse-, Kraft-Wärme-Kopplungs- und Wasserkraftanlagen betroffen - nicht Photovoltaikanlagen. Ob eine Anlage von der Nachrüstung betroffen ist, hängt von ihrer Größe, dem Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme und der Spannungsebene, an der sie angeschlossen ist, ab. Im Detail sind von der Änderung der Systemstabilitätsverordnung folgende Anlagen betroffen:
Die genannten Anlagen müssen nachgerüstet werden, wenn sie:
Alles in allem sind rund 21.000 Anlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt 27 Gigawatt betroffen.
Innerhalb von drei Jahren nach Inkrafttreten der Verordnung sollen die Frequenzschutzeinrichtungen so eingestellt werden, dass bei einer Netzfrequenz zwischen 47,50 Hertz und einschließlich 50,20 Hertz keine automatische Trennung der Anlagen vom Stromnetz erfolgt. Die obere Abschaltfrequenz jeder einzelnen betroffenen Anlage wird zwischen einem Wert von über 50,20 Hertz und einschließlich 51,50 Hertz liegen. Auf welche Abschaltfrequenz die Anlagenbetreiber den Frequenzschutz ihrer Anlagen einstellen sollen, geben die Betreiber der Übertragungsnetze vor.
Betroffene Betreiber sind verpflichtet, die Frequenzschutzeinstellungen ihrer Anlagen entsprechend den Vorgaben der Übertragungsnetzbetreiber nachzurüsten. Grundsätzlich müssen sie die nötigen Maßnahmen innerhalb von zwölf Monaten, nachdem sie die Aufforderung von den Netzbetreibern erhalten haben, abschließen. In Ausnahmefällen kann sich die Frist jedoch auf 18 Monate verlängern - zum Beispiel dann, wenn innerhalb dieses Zeitraums ohnehin ein Wartungstermin stattfinden würde, in dessen Rahmen die Nachrüstung vorgenommen werden kann. Den Nachweis, dass sie ihre Aufgabe erfüllt haben, erbringen die Anlagenbetreiber über die sogenannte Nachrüstungsbestätigung. Dazu müssen sie lediglich ein vom Netzbetreiber übersandtes Formular ausfüllen und unterschreiben.
Ja. Wenn die Kosten für die Nachrüstung unverhältnismäßig sind, soll der Anlagenbetreiber zunächst prüfen, ob er andere Werte einstellen kann, die immer noch besser sind, als die aktuellen. Sollte auch dies nachweislich nicht möglich sein, können die Anlagen von der Nachrüstungspflicht ausgenommen werden.
Die einmaligen Kosten der Nachrüstung können je nach Anlagengröße und Anlagentyp sehr unterschiedlich ausfallen. Schätzungen zufolge liegen sie durchschnittlich bei zwischen 100 und 5.500 Euro pro Anlage. Bei rund 21.000 Anlagen sind damit Gesamtkosten von etwa 100 Millionen Euro zu erwarten. Die Kosten für die Nachrüstung tragen die Anlagenbetreiber bis zur Höhe von 7,50 Euro pro Kilowatt selbst. Sollten die Kosten diesen Betrag übersteigen - zum Beispiel aufgrund von aufwendigen Recherchearbeiten -, werden 75 Prozent der darüber hinausgehenden Kosten von den Betreibern der Übertragungsnetze erstattet und können auf die Netzentgelte umgelegt werden.
Die Betreiber der Übertragungsnetze legen die einzustellenden Frequenzschutzwerte fest und entscheiden über Ausnahmebegehren. Wenn die Nachrüstungskosten den Eigenanteil der Anlagenbetreiber übersteigen, sind sie außerdem dazu verpflichtet, die Kosten zu prüfen. Schließlich übernehmen sie die stichprobenweise Qualitätskontrolle der Nachrüstung, wobei sie von den Verteilernetzbetreibern unterstützt werden.
Die Betreiber von Verteilernetzen sind Vermittler zwischen den Anlagenbetreibern und den Betreibern der Übertragungsnetze. Sie übernehmen einen Großteil der Kommunikation und verantworten gegebenenfalls die Auszahlung der über den Eigenanteil der Anlagenbetreiber hinausgehenden Kosten.
Ein an die Photovoltaik-Nachrüstung angelehntes Verfahren, bei dem die Nachrüstung durch die Netzbetreiber durchgeführt wird, ist hier nicht zielführend. Denn betroffen sind teilweise sehr individuell konstruierte Anlagen, bei denen eine durch den Netzbetreiber organisierte Nachrüstung sowohl technisch als auch haftungsrechtlich ausgesprochen schwierig wäre. Zudem betrifft die Nachrüstung nur Anlagen mit einer Leistung von mehr als 100 Kilowatt, so dass von professionelleren Betreibern ausgegangen werden kann als bei den kleinen Photovoltaik-Anlagen. Aus diesem Grund werden die Betreiber der Anlagen selbst zur Durchführung der Nachrüstung verpflichtet.
(1) Die Betreiber von Übertragungsnetzen sind verpflichtet, den Betreibern von Anlagengemäß § 2 Absatz 2 75 Prozent der durch die Verpflichtung zur Nachrüstungentstehenden Kosten zu erstatten, die den Betrag von 7,50 Euro je Kilowatt derinstallierten Leistung, im Falle von KWK-Anlagen gemäß § 2 Absatz 2 Nummer 1Buchstabe a je Kilowatt der installierten elektrischen Leistung der nachzurüstendenAnlage übersteigen (Eigenanteil der Betreiber einer Anlage), sofern dieVoraussetzungen nach Absatz 2 erfüllt sind. Die gemäß Satz 1 zu erstattenden
Kosten werden durch die Netzbetreiber an die Betreiber der Anlagen ausgezahlt. DieBetreiber von Elektrizitätsverteilernetzen erhalten in der voraussichtlichen Höhe derErstattungskosten quartalsweise Abschlagszahlungen von den Betreibern derÜbertragungsnetze.
(2) Die Betreiber von Anlagen können die Erstattung der in Absatz 1 Satz 1 bezeichnetenKosten bei den Betreibern von Übertragungsnetzen verlangen, wenn1. die Kosten durch Vorlage einer Rechnung nachgewiesen werden und2. entsprechende Kostenvoranschläge der geltend gemachten Kosten, die vorBeauftragung der Maßnahme bei dem jeweiligen Betreiber einesÜbertragungsnetzes eingereicht worden sind, nicht gemäß Absatz 3 beanstandetwurden oder die Beanstandung durch die Bundesnetzagentur gemäß Absatz 5 alsunbegründet angesehen wurde.
(3) Der Betreiber des Übertragungsnetzes ist berechtigt, einen gemäß Absatz 2 Nummer2 vorab übersandten Kostenvoranschlag innerhalb von vier Wochen ab Zugang durcheine schriftliche oder elektronische Mitteilung an den Betreiber der Anlage zubeanstanden, wenn1. die Höhe des Kostenvoranschlags die Kosten für entsprechende Maßnahmenan vergleichbaren Anlagen in der Regelzone im Sinne von § 3 Nummer 30 desEnergiewirtschaftsgesetzes des Betreibers des Übertragungsnetzes deutlich
übersteigt oder
2. der Kostenvoranschlag aus anderen Gründen nicht nachvollziehbar ist.
(4) Für den Fall, dass der Betreiber des Übertragungsnetzes den Kostenvoranschlagbeanstandet, kann der Betreiber der Anlage den Kostenvoranschlag1. nachbessern und bei dem Betreiber des Übertragungsnetzes erneuteinreichen oder2. zusammen mit der Beanstandung des Betreibers des Übertragungsnetzes andie Bundesnetzagentur zur Entscheidung über die Erstattungsfähigkeit derveranschlagten Kosten übersenden.
(5) Die Bundesnetzagentur prüft den Kostenvoranschlag entsprechend den in Absatz 3genannten Maßstäben. Sie teilt dem Betreiber der Anlage sowie dem Betreiber desÜbertragungsnetzes ihre Entscheidung innerhalb von sechs Wochen nach Erhalt derUnterlagen gemäß Absatz 4 Nummer 2 mit. Für den Fall, dass die Bundesnetzagenturdie Beanstandung des Betreibers des Übertragungsnetzes als begründet ansieht, giltdie Voraussetzung des Absatzes 2 Nummer 2 als nicht erfüllt.
Güttingen, Liggeringen, Möggingen und Stahringen
Die Stadtwerke Radolfzell nutzten die Umbaumaßnahmen im Zuge der Netzübernahme in den vier nördlichen Ortsteilen zur Erneuerung der Infrastruktur und verlegten unterirdisch neue Stromkabel. Die noch vorhandenen Freileitungen und Strommasten können nun zurückgebaut werden, womit auch eine Verschönerung des Landschaftsbildes erreicht wird. Nähere Informationen zum Rückbau der Freileitungen finden Sie in der Präsentation.